Kurz gesagt
- Wir sind privat, nicht gewinnorientiert und haben bisher keine Spenden entgegengenommen.
- Sobald wir Mittel bewegen, werden Einnahmen, Ausgaben und Entscheidungen hier öffentlich sichtbar.
- Was unter «Betriebskosten» fällt und nach welchen Kriterien wir unterstützen, steht weiter unten – überprüfbar und auf Rückfrage belegbar.
Status heute
Eine saubere Spendenstruktur braucht ein stabiles Fundament – rechtlich, organisatorisch und technisch. Solange dieses Fundament nicht steht, verzichten wir bewusst auf jede aktive Spendensammlung. Lieber später sauber starten als früh etwas entgegennehmen, das wir nicht ordentlich abbilden können.
Dieses Journal wird aktualisiert, sobald es etwas zu berichten gibt. Jede Zeile ist auf Rückfrage belegbar.
Wie wir aufgestellt sind
Eine Hand für Tiere ist ein privat getragenes, nicht gewinnorientiertes Projekt aus der Schweiz. Es ist kein Verein, keine Stiftung und keine Firma. Gemeinsam geführt wird es von Daniel und Janine, unterstützt durch weitere Freiwillige.
Diese Form halten wir bewusst schlank. Sie hält das Projekt schnell und frei von Strukturen, die Geld verbrauchen, das sonst bei Tieren ankommen könnte. Sollte sich der Umfang so entwickeln, dass eine formale Rechtsform (z. B. ein Verein) sinnvoll wird, diskutieren wir diesen Schritt offen auf dieser Seite, bevor wir ihn vollziehen.
Unsere Grundsätze
1. Kein Privateinkommen
Niemand verdient mit diesem Projekt Geld. Weder direkt durch Lohn noch indirekt durch verdeckte Aufwandsentschädigungen. Sollte in Zukunft einmal ein reiner Auslagenersatz nötig werden (z. B. Fahrtkosten bei einem Transport), würde dieser als solcher benannt und belegt.
2. Minimale Betriebskosten
Was an Betriebskosten tatsächlich anfällt, wird offen benannt. Wir verstehen darunter nur jene Kosten, die für den Betrieb der Website, die Erreichbarkeit und die rechtliche Absicherung des Projekts tatsächlich notwendig sind (siehe nächster Abschnitt).
3. Direkte Mittelverwendung
Wenn wir Spenden entgegennehmen, sollen sie direkt dort ankommen, wo Tieren konkret geholfen wird: bei Tierheimen, Pflegestellen, Tierärztinnen und Tierärzten oder in einzelnen, belegbaren Notfällen. Nicht für Marketing. Nicht für Selbstdarstellung. Nicht für Verwaltung.
4. Keine Werbung, keine Abhängigkeiten
Keine Werbung auf dieser Website. Keine gesponserten Inhalte. Keine Kooperationen, die unsere Haltung einschränken. Keine Abhängigkeit von einzelnen Grossspendern, deren Erwartungen die Ausrichtung verändern könnten.
5. Fehler offen benennen
Wenn uns ein Fehler unterläuft – inhaltlich, organisatorisch oder im Umgang mit Menschen – benennen wir ihn hier. Ohne Ausreden. Transparenz, die Fehler verschweigt, ist keine.
Was wir unter «Betriebskosten» verstehen würden
Als Betriebskosten gelten für uns ausschliesslich Ausgaben, die für das Bestehen und den ordentlichen Betrieb des Projekts tatsächlich erforderlich sind:
- Domain und Hosting der Website
- E-Mail-Bearbeitung und nötige technische Infrastruktur
- Gegebenenfalls eine einmalige oder punktuelle rechtliche Abklärung
- Belegbarer Auslagenersatz bei konkreten Einsätzen (z. B. Benzinkosten für einen Transport), soweit er anfällt und belegt werden kann
Alles, was darüber hinausgeht – insbesondere Löhne, Marketing, Repräsentation – verstehen wir nicht als Betriebskosten und würde aus Spenden ausdrücklich nicht bezahlt.
Wie wir entscheiden würden, was unterstützt wird
Sobald wir Mittel verantwortlich weiterreichen, brauchen sie klare Auswahlkriterien. Unser Anspruch: so wenig Bürokratie wie möglich, so viel Sorgfalt wie nötig. Wir würden uns an diesen Leitfragen orientieren:
- Konkret: Betrifft die Unterstützung einen klar bestimmbaren Fall oder eine klar umrissene Massnahme?
- Tierwohl im Zentrum: Dient die Massnahme direkt dem Wohl eines oder mehrerer Tiere?
- Nicht-kommerziell: Ist der Empfänger keine gewinnorientierte Einrichtung, die mit der Unterstützung Marge erwirtschaften würde?
- Nachvollziehbar: Lässt sich belegen, wofür die Mittel verwendet wurden (Rechnung, Quittung, Bestätigung)?
- Verhältnismässig: Stehen Aufwand und Wirkung in einem vertretbaren Verhältnis?
- Nicht Ersatz staatlicher Aufgaben: Sollte eigentlich eine Behörde oder eine anerkannte Stelle tätig werden, verweisen wir zuerst dorthin.
Wir bleiben bewusst klein genug, um jede Entscheidung einzeln zu treffen, statt sie in abstrakten Prozessen verschwinden zu lassen.
Wie Rechenschaft aussehen soll, sobald es etwas zu berichten gibt
Sobald das Projekt tatsächlich Mittel bewegt, veröffentlichen wir an dieser Stelle:
- einen einfachen, jährlichen Kurzbericht in verständlicher Sprache: was eingenommen, was ausgegeben, was bewirkt wurde;
- eine Übersicht der unterstützten Fälle oder Projekte, soweit das unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes der Beteiligten möglich ist;
- eine getrennte Ausweisung der Betriebskosten;
- bei grösseren Einzelentscheidungen eine kurze, öffentliche Begründung.
Bis dahin gilt: Es gibt nichts zu berichten, weil nichts eingenommen wurde. Diese Seite wird aktualisiert, sobald sich das ändert.
Wie du uns überprüfen kannst
Transparenz, die man nicht prüfen kann, ist keine. Du kannst uns jederzeit schreiben – zu einer Aussage auf dieser Seite, zu einer Formulierung oder zu einem Widerspruch, den du entdeckst: kontakt@einehandfuertiere.ch. Wir antworten persönlich.
Wenn du einen Punkt auf dieser Seite für unklar, übertrieben oder falsch hältst, sag es uns. Hinweise verbessern diese Seite mehr als jeder Selbsttext.
Stand: April 2026 · Diese Seite wird fortlaufend überarbeitet.